Denkpraxis: Fallbeispiele

Ist eine Philosophische Beratung das richtige für mich? Kann sie mich in meinem Leben, für meine konkrete Situation weiter bringen? Was sind das für Menschen, die sich eine philosophische Lebensberatung leisten?

 

Die Menschen, die den Weg in meine Denkpraxis finden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Gemeinsam ist allen jedoch ein Bedürfnis, der Wunsch, ihr eigenes Leben, ihre momentane Situation zu reflektieren, neu zu beleuchten. Die vielen intensiven Gespräche, die ich bis heute führen durfte, zeigen eindrücklich wie durch Diskussion, Reflexion und Lust am Austausch neue Sichtweisen auf Vergangenes und Möglichkeiten für Künftiges entdeckt werden. Eine Auswahl von Menschen, die meine Philosophische Praxis aufsuchten, um mit mir über ihren Alltag, ihre Schwierigkeiten und Freuden zu sprechen, erhalten Sie hier. 

 

 

Bäcker, 25: Zufrieden, aber grosse Sehnsucht nach Austausch über Empfindungen, z.B. beim Hören von Bach-Musik. Im Bekanntenkreis kein Austausch möglich.

 

Heilpädagoge, 58: Will neue Wege gehen. Unkonventionell Denken, Lebenskick.

 

Tierarzt, 45: Midlife-Crisis, will Neustart, beruflich und privat.

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Ärztin, 55:  Seit Jahren einen Geliebten. Kann sich nicht entscheiden: Ehemann oder definitiv zum Geliebten ziehen?

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Architektin, 44: Nach Tod der Mutter völlig zusammengebrochen. Grosse Wut auf Mutter. Kann nicht sich selbst sein. Erfüllt immer Erwartungen der anderen. Sexuelle Orientierung.

 

Manager, 62: Fasziniert von Philosophie. Will eigene Gedanken ordnen und auf Papier bringen. 100 Gedanken kreuz und quer. Energie. Spiritualität. Nietzsche.

 

Buchhalterin, 68: Erbschaftsstreit nach Tod des Vaters. Ethische Bedenken.

 

Rentnerin, 66: Hat immer für den Betrieb des Mannes gearbeitet, jetzt im Rentenalter verlässt er sie wegen einer Jüngeren.

 

Pflegefachfrau, 25: Hat wenig Selbstvertrauen, meint, alle würden über sie tuscheln.

 

Selbständiger Chauffeur, 49: Darf seine geliebten Autos nicht mehr berufsmässig fahren, da er eine Diabetes diagnostiziert bekam. Ehefrau verdient das Familieneinkommen. Der Mann fühlt sich unnütz und meint, seiner Rolle als Ehemann und Vater (Beschützer) nicht mehr nachkommen zu können. Verlust von Männlichkeit.

 

Kindergärtner, 5: Beschäftigt sich ohne äusseren Anlass besonders auf der abstrakten Ebene mit dem Tod. Viele Fragen und mögliche Erklärungsmodelle. Kommt gemeinsam mit seiner Mutter in die Beratungsstunde.

 

Mutter, Hausfrau 50: Möchte jetzt, wo Kinder aus dem Haus sind, ein Kunststudium anfangen. Hadert aber irgendwie mit dem Entschluss.

 

Kauffrau, 67: Früher schwere Depressionen, jetzt will sie ihrem früh verstorbenen Vater auf die Spur kommen. Er war Künstler und die Mutter hatte nie ein gutes Haar an ihm gelassen.

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Köchin/Rentnerin: 75: Ist an Krebs erkrankt und die Menschen in ihrem Umfeld weigern sich, mit ihr über das Sterben und den Tod zu diskutieren.